Available light

Available Light, heisst das vorhandene Licht, spielt in der Fotografie immer schon eine wichtige Rolle.
Für diese Bild wurde ein S/W analog Film benutzt und nur das vorhandene Licht und Schatten, keine Nachbearbeitung am PC:

Man kann mit Dunkelheit und Licht spielen, ausserdem entwickeln sich Farben völlig anders, je nach der Art des Lichtes. Zu Zeiten der analogen Fotografie, war diese Art der Lichtgebung sehr beliebt. Es gab lichtempfindliche Filme und sehr lichtstarke Objektive.
Die Körnung der lichtempfindlichen Analogfilme war sehr beliebt, verlieh sie den Bildern doch zusätzliche Tiefe. Es brachte einem Bewunderung ein mit solchen Filmen zu fotografieren.
Mit der digitalen Fotografie hat sich diese Einstellung grundlegend geändert.
Vor allem durch die unsägliche Begeisterung für Photoshop-matschereien, damit die Bilder aussehen wie auf einem illustrierten Cover, ist hier eine Änderung der Vorlieben eingetreten. Dafür sind knallig ausgeleuchtete Studioaufnahmen Voraussetzung.
Available light wird als billig geringgeschätzt.
Zum Teil liegt es daran, dass erst die aktuellen Kameramodelle bei hohen ISO-Zahlen nicht mehr rauschen.
Es liegt aber auch daran, dass lichtstarke Objektive nur noch für teures Geld extra dazugekauft werden müssen.
Die Standardobjektive, die den Kits beiliegen sind meist nur bei mittleren Blenden und mittleren Brennweiten überhaupt in der Lage viel Licht einzufangen.
Ziel ist ja eigentlich nur der Standardurlauber, der bei vollem Sonnenschein fotografiert.
Dabei ergeben sich auch mit digitalen Kameras schöne Bilder. Leider kritisieren die meisten Betrachter nur das Rauschen der Bilder und nicht die Kreativität der Aufnahmen.
Hier hat sich auch ein extremer Wandel zum völlig glatten, völlig scharfen und völlig gleichmässig beleuchteten Bild vollzogen. Ein Wandel zum Fotografieren als rein technische Tätigkeit, anstatt den Fotoapparat als Mittel zu benutzen, künstlerische Ambitionen umzusetzen.
Ich denke ein Film-Noir würde heute nicht mehr gedreht werden, wenn es nach dem Willen der meisten Fotografen und Models geht.
Zurück zum Available light:
Dabei braucht man doch nur den Naturfotografen auf die Finger zu sehen, denen bleibt gar nichts anderes übrig als mit available light zu fotografieren.
Und trotzdem sind es professionelle und preisgekrönte Bilder.
Wer wissen will wie das geht, fragt die Naturfotografen.
Vielleicht sollte man noch mal an Lord Snowdon erinnern, der die Theaterfotografie revolutionierte, in dem er mit Kleinbildkameras während der Vorstellung, davor oder dahinter fotografierte. Wobei er es durchaus auch noch fertigbrachte extrem vergrösserte  Bildauschnitte zu benutzen.
Die Aufnahmen sind heute noch atemberaubend, wie zum Beispiel die von Sir Laurence Olivier.

http://www.npg.org.uk/whatson/exhibitions/2000/photographs-by-snowdon-a-retrospective.php

Available Light did always play an important part in photography.
For this image, a B / W analog film was used and only the available light and shadow, no post-processing on the PC:

You can play with darkness and light, in addition you can develope completely different colors, depending on the nature of light. In the days of analogue photography, this type of lighting was very popular. As everyone could use light-sensitive films and very fast lenses.
The granularity of the photosensitive analog films was very popular, as it gave the images extra depth. It brought one admiration to photograph with such films.
With digital photography, this has changed fundamentally.
Mainly due to the unspeakable passion for Photoshop slobbing that the images look like on an illustrated cover, there is a change in preferences occurred. For this perfect illuminated studio recordings are essential.
Available light is stigmatized as cheap.
In part it is because only current camera models do not produce a lot of noise at high ISO numbers.
It is also due to the fact that fast lenses can only be purchased for a lot of extra money.
The standard lenses that are included with camera-kits are mostly at medium aperture and medium focal lengths able to capture a lot of light.
The aim is actually just the standard tourist who photographes at full sunshine.
But one can do pretty available light pictures with digital cameras too. Unfortunately, most observers criticize only the noise of the images and not the creativity of the shots.
This indicates also an extreme change for completely smooth, completely sharp and even equable illuminated images. A change to taking pictures as a purely technical activity, instead of using the camera as a tool for ones artistic ambitions.
I think a film noir would not be made in these days, if its for the will of the majority of photographers and models.
Back to Available light:
One only needs to watch how nature photographers work as they have no other choice but to photograph with available light.
And yet they make professional and award-winning images.
Who wants to know how to do , just ask wildlife photographers.
Perhaps we should remind us of Lord Snowdon, who revolutionized theater photography as he took shots with 35 mm cameras during the show, in front or behind. And he took it to the extreme using enlarged details of the pictures.
And his pictures are still breathtaking, such as this of Sir Laurence Olivier

http://www.npg.org.uk/whatson/exhibitions/2000/photographs-by-snowdon-a-retrospective.php


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